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Neues Merkblatt vom WSL für die Praxis: "Totholz im Wald. Entstehung, Bedeutung und Förderung"

Das durchschnittliche Totholzvolumen im Schweizer Wald reicht für den Erhalt vieler Totholzorganismen aus. Um anspruchsvolle Arten, die auf viel Totholz in einer bestimmten Qualität angewiesen sind, zu fördern, sind gezielte Massnahmen nötig. In Betriebsplänen sollte das Stehenlassen von Totholz und Habitatbäumen als Ziel formuliert sein (integrativer Ansatz). Die zunehmende Nachfrage nach Energieholz könnte den Trend zu mehr Totholz im Schweizer Wald stoppen oder sogar umkehren. Sowohl das Erhalten der Biodiversität als auch die Nutzung erneuerbarer Energiequellen sind Ziele einer nachhaltigen Entwicklung. Die Herausforderung im Wald wird darin bestehen, die nachwachsende Ressource Holz so zu nutzen, dass dies nicht zu Lasten der Biodiversität geschieht.

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